Abschied steht in Kürze bevor

Es war ein schönes Hobby für mich, über meine Erlebnisse aus dem beruflichen Alltag zu berichten. Nicht immer sind die Geschichten stubenrein, aber das sind die Fahrgäste manchmal auch nicht.

Tja, so soll es auch bleiben. Nur ähneln sich die lustigen und weniger Lustigen Vorlagen meiner Kundschaft oder von Kollegen immer mehr, so dass öfter Ideen für Beiträge durch das Sieb fallen, weil entweder so schon oft passiert, oder zu laaangweilig.

Gestern hat sich Molly beschwert, ich solle mir trotz Lustlosigkeit oder wegen des Sommerloches wenigstens ein paar Bilder, Kochtipps oder sonstige Überlebensratschläge veröffentlichen.

„Taaraaaaaaa!“, hier das erste Bild.

schwalbis

Unsere diesjährigen Übernachtungsgäste fanden es bei uns anscheinend sehr anregend und haben gevögelt. Die Mehlschwalben haben sich Kurzerhand vervierfacht! Das Bild zeigt ein Elternteil bei der Fütterung  auf unserer VHF-Antenne. Die sollte eigentlich schon seit ewigen Zeiten abgerissen sein, wir bringen es aber nicht übers Herz, den Schwalbis ihre Fütterungsstation zu nehmen.

Es ist einfach so schön anzusehen, wie sich hier bei uns Tiere und Pflanzen in ihrer ganzen Pracht präsentieren.

Noch fleucht und kreucht es überall um uns herum, doch bald werden sich unsere Mitbewohner auf den kommenden Winter vorbereiten und in ihren Bau, in der Erde oder im Süden ihr Glück suchen.

Den Schwalben kann man sehr gut ansehen, wenn ihre Reisezeit gekommen ist. Sie sind sehr hibbelig, überprüfen ständig den Sitz der Federn und die Menge gespeicherter Energie, um dann endlich im September aufzubrechen. Ich winke ihnen dann zu und wünsche mir, das sie alle wieder zu uns zurück finden und in unserem Stall wie in den vergangenen 10 Jahren ihren Sommer verbringen.

 

5 Kommentare

auf “Abschied steht in Kürze bevor
5 Kommentare auf “Abschied steht in Kürze bevor
  1. Hm. Hmm. Hmmm.
    Ich sag mal so: Ich finde, dass Du eine sehr schöne Art zu schreiben hast. Ich finde Dich – sofern ich das überhaupt beurteilen kann! – sehr nett und symphatisch.

    Das Problem der Doppelung bzw. Wiederholung der Erlebnisse … hatten schon so viele andere vor Dir und haben auch viele andere. ZB alle Berufsblogs. Klare Sache, das bleibt einfach nicht aus!
    Und ja: Damit begründet sich von Anfang an eine gewisse Halbwertzeit. Wenn man sich denn darauf beschränkt. Auf den Job. Und so.

    Aber Du hast auch – zumindest, seit ich dabei bin – ab und an über andere Dinge gebloggt: Tuffige Ponys, den Nikolaus, merkwürdige Baummuster … Also: Kein Grund, das bloggen dranzugeben, oder?
    Vielleicht musst Du einfach nur … Deinem Schwerpunkt einen A*schtritt geben und über das bloggen, was Dir im Kopf rumgeht. Denn da scheint ja doch eine Menge los zu sein!

    Aufegeben is nich, hörst Du?

    Weil wenn Du nicht mehr bloggen tuen tätest, weil, dann würde ich voll denken tun, dass das daran liegen täte, dass Du voll wieder mit dem rauchen angefangen hast und wo ich doch grade aufgehört hab und so und Du zwar nicht mein Vorbild bist, aber vielleicht doch irgendwo so`n bisschen, also, das würd mich voll fett runterziehen und dann würde ich wieder anfangen und so und dann irgendwann voll früh krank werden und könnte meine Schwiegerkinder nicht mehr tyrannisieren und dann wäre das vol alles nicht Diene Schuld, aber ich würde trotzdem so tun!
    -> Genug psychischer Druck? 😉

    Go ahead, taxydriver! 🙂

  2. Mein lieber Herr Taxifahrer,

    jetzt bin ich seit Jahren ein zwar schweigender aber doch immer wieder lesender Fan Deines Blogs, doch was muss ich da kapieren? Du willst aufhören?

    Vergiss das, Du hast keine Chance! Mach einfach weiter, vielleicht ist es manchmal kein Thomas Mann, den Du da hinlegst, aber das muss ja auch nicht sein.

    Viele Grüße aus Dortmund
    Markus

    • Markus, ich hab da ein bisschen übertrieben. Ich lege jetzt langsam wieder los. Aber Danke, das du mich mit Thomas Mann vergleichst, hehe! 🙂

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