10 vor 4 (1)

Diese Fahrgäste hatten das Potential mit Beton an den Füßen in der Weser entsorgt zu werden! „Sorry Weser!“

Leider waren sie zu kräftig gebaut…….:-(

Alles begann an der Apotheke, wo sie mich mit dem Ziel „Kronseck„, einer gemütlichen Traditionsgaststätte im Fischereihafen hin bestellt hatten.

Die klobigen Männer machten es sich in meiner B-Klasse bequem und los ging die Reise. Ich hatte gerade die Autobahnauffahrt rechts liegen lassen und fuhr auf dem kürzesten Weg Richtung Boomsiel, als der Typ im Fond aufwachte und rief:

„Nicht über die Autobahn!, Taxifahrer!“

„Hatte ich auch nicht vor, wir sind auf dem kürzesten Kurs, HerrFahrgast!“

„Ich wollte es nur noch einmal sagen, Abzocker!“ *maul*

Offensichtlich hörten seine Drogen gerade auf zu wirken, denn er setzte zum nächsten Schlag an:

„Taxifahrer, du machst mir Angst!“

„Ääääääh, wie muss ich das verstehen? Wir bewegen uns vollkommen im Rahmen der StVO von der Stelle!“

„Taxifahrer, du machst mir Angst! Du sitzt da so steif!“

Für Alle sichtbar wackelte ich mit dem Oberkörper und schüttelte meine Arme aus.

„So besser!?“

„Nein, du bist verkrampft! Du hast beide Hände am Lenkrad, die Daumen innen. Das macht mir Angst! Lass mit der rechten Hand los und lege die linke auf das Steuer, mit Daumen nach oben!“

Er fuchtelte von Hinten und beugte sich über die Mittelkonsole bis er meinen rechten Arm zu fassen bekam und heftig daran zog. Ich lies los und mein Ellenbogen verpasste sein linkes Auge leider nur knapp. Nach einer entsprechenden Ansage -siehe erster Satz- wandte er sich an seinen Kumpel, bezüglich der Reihenfolge, in welcher sie sich Getränke bestellen werden würden. Jekyll & Hyde, ihr kennt das Spiel.

Das Standard-Repertoir meines Fahrgastes umfasste selbstredend auch das Gefeilsche um das Taxameter.

Viel zu teuer, mach mal aus, kriegst auch mehr Trinkgeld, usw., usw.!“

Am Ziel zeigte die Uhr € 25,40, welche ich komplett zu kassieren gedachte. Der Vordermann gab € 15,00 und wies seinen „Kumpel“ an, den Rest auszugleichen.

Der händigte mir einen Zehner aus und machte Anstalten auszusteigen. Als ich begann zu mokieren, das da noch ein kleiner Betrag fehle, zog er nebenbei ein Teppichmesser -so eines mit gelbem Kunststoffgriff- aus der Tasche und begann es mit dem Daumen der rechten Hand zu öffnen und zu schließen. *ratsch-ratsch* *ratsch-ratsch*

An seinen Kumpel gerichtet:

„Du hast doch gesagt, ich soll das mitnehmen!“

To be continued……..

Kleinvieh macht auch Mist!

Einer der essentiellen Gründe, weshalb ich mich 5-6 Tage die Woche mit dem Taxi durchs platte Land quäle, ist die Freude darauf, am Ersten des Folgemonats ein erkleckliches Sümmchen von meinem Chef überwiesen zu bekommen.

Ich habe zwar regelmäßig Kollegen, meist Frührentner oder Pensionisten, welche behaupten, diese Tätigkeit nur aus Lust an der Freude, nur so zum Spaß zu betreiben. Jedoch, soweit mir bekannt, hat noch Niemand unter ihnen auf sein Salär verzichtet!

Ich arbeite also für Geld. Um an Es heranzukommen muss ich es vorher mühsam von meinen Kunden einsammeln und meinem Chef geben, damit er wiederum seiner Frau etwas schönes kaufen kann und falls danach noch etwas übrig bleibt, es unter mir und meinen Kollegen aufzuteilen und es auf unsere Konten zu überweisen. 🙂

Dieser Artikel handelt vom Einsammeln. Beispielsweise geht das dann so von statten:

„Das macht € 27,50!“

„Hier, bitte, mach dreißig!“

Das ist dem Taxifahrer das Liebste, das ihm passend zum Rechnungsbetrag die Scheine geliefert werden, somit auf das ermüdende Ausrechnen und die nachfolgende Suche nach einem Haufen Hartgeld in den Katakomben des verschlissenen Kellner- Portemonnaies verzichtet werden kann.

Ein anderes Beispiel:

„Das macht € 10,90!“

„Machen sie bitte Zehn! Ich habe sonst nur noch einen Fünfziger, den möchte ich nicht anbrechen!“

Hohl! Total hohl! So etwas gehört sich nicht! Diesen Spruch höre ich wenigstens einmal pro Woche. Wahrscheinlich gehen die dann am nächsten Tag zu Omi, um zu zeigen wie sparsam sie waren, um noch eine Belohnung zu kassieren! Abrunden ganz allgemein ist so eine Sache. Gelegentlich biete ich es Stammkunden an, welche sich im Vorfeld mittels verschwenderischem Umganges mit Trinkgeld qualifiziert hatten. Und nur ich, nicht der Kunde darf das vorschlagen!

Neulich hatte ich noch diese ältere „Dame“. Verflixt, ich bin ja selbst schon fast alt!

„Das macht € 3,00, bitte!“

„So, Moment, ich hab`s passend!“ *klimpern,klappern,schaben* ,*such* , *grab* Ich hab’s gleich…..hier Bitteschön!“

„Das sind nur € 2,80, hier, sehen sie“

„Mehr habe ich nicht!“

„Wie bitte? Aber es klappert doch noch in ihrer Börse!“

„Das sind EURO-Stücke, die brauche ich für’s Sparschwein!“

Das ist so eine Sache, bei der ich gern die Einkommenssituation in unserer Branche anspreche und darlege, was das hochgerechnet auf 10 Jahre für mich bedeute. Murrend wird anschliessend der Betrag mit den „Sammlermünzen“ ausgeglichen, nicht ohne den Hinweis an mich, das die Spardose schließlich nicht für sie selbst, sondern für ihre Enkelin angelegt  sei! Taxi-Bafög quasi! 🙂

Und einen hab ich noch:

„Das macht € 2,00!“

„Hier, das reicht. Ich hab bei 2,43 aufgehört zu zählen!“

Der junge Mann öffnete seine gefalteten Hände und schickte sich an, mir zu signalisieren, ich möge doch mein Portemonnaie öffnen, damit er die vielen Cent- und Zweicent-Stücke da hinein purzeln lassen kann. Ich liess mir das Kleingeld in die Hand schütten und gleich auf den ersten Blick – ich bin Ausgebildeter Wert-am-Gewicht-Erkenner- stellte ich einen Fehlbetrag fest.

„Da fehlt noch etwas, es sind höchstens € 1,67!“

„Das war alles, was ich gefunden habe, ich dachte das wäre genug!“

„Beim nächsten Mal lasse ich dich stehen, wenn du nicht genügend dabei hast!“

„Oh, Danke, ich bezahle dann auch freiwillig das Doppelte!“

Er hatte oft nicht genug und ich habe ihn trotzdem nie stehen gelassen. Das Doppelte zahlt mir hoffentlich eines Tages mein Karma zurück!

Und dann sind da noch die Patientenfahrten, welche von den Kassen bezahlt werden. Und diese Kassen sind gnadenlos. Wenn da nur ein Punkt auf dem vom Arzt ausgestellten Transportschein fehlt oder falsch gesetzt ist, können wir den nicht abrechnen und müssen Tage- und Wochenlang hinter irgendwelchen Änderungen hinterher laufen/fahren.

Bei der Abholung der Kundin an der Praxis:

„Ihren Transportschein, bitte!“

„Hier, da ist er schon.“

 

„Der ist nicht für diesen Arzt!“

„Ich habe keinen anderen Schein, geht das nicht so!?!“

Nein, das geht so nicht. Vor einigen Jahren hatten die Kassen schon einmal sämtliche Patientenfahrten aus ihrem Paket heraus genommen, weil die Leute auf „Schein“ zum Friseur oder Bäcker gefahren waren. Nach Installation eines aufwändigen Genehmigungssystems übernahmen die Kassen wieder die Fahrten, wo wo sie notwendig und gerechtfertigt waren!

Als Abschluss möchte ich nur noch klarstellen, was ich bezüglich der Taxirechnung von Fahrgästen erwarte. Ich möchte einfach nur genau den betrag haben, der an der Uhr angezeigt wird, oder den geltenden Tarif für das Sammeltaxi, oder den passenden Transportschein von der Krankenkasse.

Über Trinkgeld freue ich mich immer sehr, es ist aber absolut keine Bedingung. Und wenn das Geld einmal  nicht reicht, ist Ehrlichkeit eine Form der Höflichkeit.

Weiterhin Gute Fahrt!

Schon wieder:“Die Gemütsschwankungen!“

Immer, wenn ich die Zentrale – vom Auto aus, ab ca. 22:00, an Wochentagen – übernehme, gibt es diese oder so ähnliche Vorgänge:

Völlig betrunkener Kunde/In, offensichtlich ein familiäres Problem habend, wünscht meine Dienste.

Anruf 1:

*flenn,heueeel,schnief* „Ich muß ganz schnell wo hin, kannste schnell kommen, er liegt im Sterben, ich habe auch Geld für die Fahrt!“

*mit tiefer, beruhigender und mitfühlender Stimme* „Machen sie sich fertig, ich bin sofort da!“

Klar, das ich mir statt loszufahren, erst einmal die ganze Lebensgeschichte, welche zu diesem Fahrauftrag führe, anhören mußte.

Kurz bevor ich mein Ziel erreichte:

Anruf 2:

*flenn, rotz, schnief, heueeeeeeeel* „Kannste 1 Stunde später kommen?! Es kommt noch einer mit, auf den muß ich warten! Mir ist egal was das kostet, auch wenn es hundert Euro sind, mir alles egal. Du mußt ja auch leben!“

Sehr löblich, das mit dem Geld! Aus Erfahrung gehen solche Ansagen immer total in die Hose, deshalb beschwichtigte ich, tröstete und sagte, das ich nur den normalen Tarif berechnen würde, ich wolle doch diese Notsituation nicht ausnutzen.

Nach einer Viertelstunde:

Anruf 3:

*schnief, schnief, schnief* „Du, ich bin’s?! Ich wollte dir nur sagen, das ich besoffen bin und du sollst mir das bitte nicht ankreiden, ich bin völlig daneben, aber bitte nimm mir das nicht übel!“ *schnief*

*säusel,lüg* „Aber nein, das ist mir alles völlig egal. Du hast genügend Sorgen und da ist das völlig normal, das man zur Beruhigung Einen trinkt!“

*schief, schnauzt* „Danke, das ist lieb. Erinnere mich, das ich dir auf jeden Fall € 50,00 extra gebe, weil du so nett bist. Entschuldige noch Mal!“

So einen Schein hätte der Taxifahrer gern. Jedoch meldete sich sofort mein Gewissen und wiederholte, das das auf keinen Fall akzeptabel sei!

Nach einer weiteren Viertelstunde.

Anruf 4:

*räusper,hust* „Du brauchst nicht mehr kommen. Stirbt nicht! Aber wenn es OK ist, kannst du mir eine Rechnung schreiben, über die Fahrtkosten und so weiter, du weist schon! Ich mache das wieder gut. Ganz sicher. Versprochen. Du bist so lieb, HerrTaxifahrer, danke, danke,danke!“

*leise in mich rein stöhn* „Ist schon gut, lassen wir es dabei. Du hast schon einen schrecklichen Abend gehabt. Ich möchte nichts dafür!“

Was ein erhebendes Gefühl, eine so ritterliche, uneigennützige Tat von mir! „Der Gott, das Karma, oder so etwas ähnliches wird es mir vergelten!“, dachte ich mir, nach oben zum sternenklaren Himmel blickend. Fast hätte ich vor Glück geweint.

Nein doch nicht!

Es ist 0:37, ich stehe am Bahnhof und warte auf einen Kunden. Er war schon ausgestiegen und kam auf mich zu.

Anruf 5:

*nuschel* „Jetzt ein Taxi in die andere Richtung. Mein Kumpel muß wieder nach Hause!“

*stöhn* „Kann leider nicht gleich, muß erst no……“

*motz, moser,schimpf* „Sag mal, wie redest du mit mir!? Ich brauch jetzt ein Taxi, egal wie du das hinkriegst!“

*erklärbärstimme* „Ich muß erst meinen Fahrgast hier nach Hause bringen, dann komme ich zu dir, OK!?“

*maul* „Willst mich veräppeln, warum laberst du mich jetzt voll? Erst hast du den ganzen Abend Zeit und jetzt auf einmal nicht mehr!? Nee, ich verzichte und ruf woanders an. Und deine € 200 von vorhin kannste dir jetzt erst recht abschminken. Ich hab das Geld hier, aber das haste verspielt!“ *klick*

„Uff!“

Leider nicht das erste Mal, das ein lohnendes Geschäft wie eine Seifenblase platzt. Schön finde ich immer wieder diese Steigerung ins Gegenteil. Einziger Unterschied zu sonst waren die fehlenden Schimpfwörter. Na gut, wenigstens hatte ich mir von Beginn an keine Hoffnungen gemacht.

Und das Karma für meinen guten Willen, das kann Er/Sie mir nicht nehmen!

 

Schönes Wochenende!

 

 

 

Verhandlungssichere Kundin

Am Fahrtziel angekommen blinzelte sie auf das Taxameter und rümpfte die Nase, setzte sich aufrecht, zog den Bauch ein und präsentierte das Dekolletier:

„Hey Taxifahrer, mach’ste `nen Festpreis!?“

Ich schaute kurz auf die roten Ziffern. Dort stand der Betrag: € 23,50. So eine schwierige Frage kurz vor Sonnenaufgang, wie sollte ich da bloß rauskommen. Wer kann sich da denn noch gut konzentrieren und schlagfertig sein? Etwas frech antwortete ich ihr knapp:

„Macht dann genau € 25,00!“

Sie öffnete ihre Geldbörse, zog einen Fünfziger heraus und sagte:

„Danke das du so nett bist! Mach 30!“

Kopf—–>Lenkrad

Candlelight-Dinner

Alles dabei für ein romantisches zweisames Abendessen bei Kerzenschein. Etwas Alkohol, um die Stimmung zu heben, schummriges Licht, etwas Fleisch auf dem Teller und zum Finale die Zigarette danach!

Die Bestellung fand ich nicht besonders exklusiv, aber wenn einem nur noch ein paar Details für das perfekte Dinner fehlen, nun denn, dann läßt man sich fehlende Utensilien eben mal schnell mit dem Taxi anliefern.

Am Fahrtziel erwartete ich eine leicht hektisch wirkende Person, möglichst im Bademantel tischdeckend oder mit dem Wimpernbesen das struppige Augenhaar zähmend!

Nichts dergleichen!

Die Eingangstür öffnete sich und ich wurde mit meinen Waren in ein hinteres Zimmer gebeten. Kein Bademantel. Aber ansonsten bekleidet!

„Entschuldigung, hier ist überall das Licht kaputt und jetzt auch noch auf der Toilette!“

„Dafür also die Kerzen!“,dachte ich mir.

In der Küche angekommen breitete ich den Inhalt meiner Einkaufstüte aus und wollte nebenbei noch mein Lieblingsrezept für Rippchen unterbringen.

„Also, am Besten gelingen die, wenn sie einen Tag vorher mariniert werden. Dann bei 110 Grad Umluft in Alufolie gewickelt für 3 Stunden in den Ofen. Mmmmmmmh, lecker sag ich ihnen!“

„Ach wissen sie Herrtaxifahrer, das ist meinen Hündchen egal. Die fressen Die lieber gleich roh!“

*bäääääämmmm*

Schon wieder daneben. Nach dem Verwendungszweck für den süssen Wein und die Kippen mochte ich garnicht erst fragen. Wahrscheinlich wollte sie sich einen Tee oder so daraus brühen.

“ € 18,50!? Danke, behalten sie den Rest und auch noch dieses hier!“

Ich steckte den Zwanziger in mein Portemonnaie, während sie das Kleingeldfach des ihrigen in die hohle Hand schüttete und es mir auch noch hin hielt. Das waren bestimmt mehrere Euronen, wenn es auch hauptsächlich aus Centstücken bestand.

Beim hinausgehen erkundigte ich mich noch, ob ich vielleicht neue Birnen in die Lampen schrauben solle, aber das mochte sie mir nicht zumuten. Außerdem hätte sie ja extra Kerzen gekauft, die müssten jetzt erst einmal reichen!

Gut das die Tage jetzt wieder „länger“ werden!

 

„Jetzt Rechts!“

„Jetzt Rechts!“, befahl der Fahrgast. Er kannte sich offensichtlich aus. Er wollte gern, wie ich es immer nenne, quer über den Acker fahren, ohne Rücksicht auf die Straßenqualität und STVO. Ich liebe Abkürzungen und lerne auch nach 6 Jahren ab und an neue Spezialstrecken kennen und benutze diese dann auch, sofern es erlaubt ist und die Strecke eine erträgliche Fahrbahn hat. Da kann es im Winter schon einmal im Desaster enden, wo im Sommer eine schöne Sight-Seeing-Tour lockte. Hier im Cuxland werden gelegentlich Straßen geflutet, wenn sie in einem Ausgleichsgebiet liegen. Deshalb fahre ich verbotene und nicht bekannte Strecken nur in absoluten Notfällen. Notfällen!

Die Strecke des Fahrgastes war durch das Zeichen 250, Verbot für Fahrzeuge aller Art gekennzeichnet, deshalb lehnte ich diesen Weg ab. Nun folgte ein nicht endender Monolog über die faulen, unflexiblen und geldgeilen Taxifahrer.

Ich hatte zwar Verständnis für den Fahrgast, weil der Preisunterschied zwischen der Geraden über den „Acker“ und des rechtwinkeligen Hakens über drei Dörfer geschätzt  € 15 betrug, nicht aber für seine Ausführungen über meine Arbeitsmoral, Intentionen und meinen Geisteszustand, welchen ich mit mäßigem Erfolg widersprach. Ich schaltete auf „Durchzug“. Das widerstrebt mir zwar sehr, doch nach den Erfahrungen der letzten Wochen würden meine Nerven weitere Diskussionen nicht mehr lange aushalten können. Es kommt die dunkle Jahreszeit, ich muß mich schonen!

Es folgte ein kurzer Versuch das Entgelt über die Festpreisschiene zu drücken, aber nach einem kurzen Stop, mit bitte um Bezahlung und Ausstieg an der Bundesstrasse, mischte sich „Gott sei Dank“ seine Ehefrau ein und die Tour endete dann wortlos bei € 38,10.

Und zum Schluß noch ein paar Tipps für alle normalen Taxikunden:

  • Der Taxifahrer ist zu vielen Schandtaten bereit, aber seid nicht böse, wenn er es vermeidet  Bussgelder in Kauf zu nehmen, damit ihr billiger ans Ziel kommt. Es ist sein Taxischein und sein Geld, mit dem ihr zockt!
  • Redet mit dem Taxifahrer wie mit einem Erwachsenen Menschen. „Bitte“ und „Danke“ erzeugen in ihm ungeheuerliche Glücksgefühle und öffnen sein Herz für Sonderwünsche!
  • Erkundigt euch schon bei der Bestellung nach dem zu erwarten Fahrpreis. Der Fahrer ist nicht Schuld daran, das ihr etwas getrunken habt, oder eure Frau euch im Stich gelassen hat. Und das ihr nur sehr wenig verdient, tangiert den Taxifahrer nur peripher, erinnert ihn nur an seinen knappen Sold!

Schönen November euch allen!

Kühe grasen in der Dämmerung. Die Sonne quält sich mit letzter Kraft mühevoll zwischen den Eichbäumen an der Weide hindurch. Der Tau liegt schwer auf den Halmen. Es ist Herbst.

 

Fahrgast misshandelt und ausgesetzt!

Am 25.9.2016 wurde ein Fahrgast von seinem Fahrer ausgesetzt und schwer verletzt. Die Details stehen in diesem Polizeibericht: Polizeiinspektion Cuxhaven

Das ist eine unglaubliche Sauerei. Ich hoffe, der entsprechende Fahrer wird ermittelt und zur Rechenschaft gezogen.

Mehr fällt mir dazu nicht ein. Ich schäme mich für dieses miese Arschloch!

 

Ad finis Pecunia…

Heute tanzt der Bär!

Kann gerade noch die Augen offen halten, denn das Lesen der kleinen Schrift auf diesem IPhone strengt an.

Zu fahren gibt es nicht viel, habe nach 6 Stunden gerade 2 Touren auf dem Zettel. An solchen Tagen bin ich froh, das wir nicht auf Provision herumstehen, sondern einen festen Stundenlohn kassieren!
Es gibt nur wenige Tage, an denen ich gern Provision hätte. Unter dem Strich stehen sich meiner Erfahrung nach nur die Minijobber besser, da sie ihre Provision Brutto abrechnen können, während den „Festen“ noch diverse Abgaben abgezogen werden.

Oder liege ich da falsch?

Es ist jedenfalls viel Monat über und in der Geldbörse jedoch, klafft ein tiefes Loch!

Schon die ganze letzte Woche zeichnete sich Zurückhaltung bei den Touren, was den Abendsektor anging, ab. In größeren Städten mit ordentlich Zugverkehr – oder wegen des Streiks eben nicht – konnten die meisten Kollegen frohlocken und reichlich Schienenersatzverkehr leisten!

Bis 1:00 habe ich noch zwei Aufträge abzuarbeiten….hoffentlich verschlafe ich die n

„Zzzzzzzzzz, huch!“

icht!

*weckerstell*