Der Fährentöter

Mittels modernster Technik ist es mir möglich geworden, euch Video-Aufnahmen zu präsentieren, welche hier bei uns, weit unterhalb des Meeresspiegels aufgezeichnet worden sind.

Um es genau zu sagen, lag der tiefste Punkt bei ca. 40 Meter unter NN. Die Exkursion zum Mittelpunkt der Erde musste erfolglos abgebrochen werden, da irgendwelche Ingenieure die Tangende so berechnet hatten, das mein Taxi  nach 1,6 km  wieder unter dem Firmament erschien!

Diese „Wesertunnel“ genannte Betonhöhle ist seit dem Jahr 2004 in Betrieb und ersetzte den Pendelverkehr der Fähre Dedesdorf-Kleinensiel ganz und den Betrieb der Fähren BHV-Nordenham und Sandstedt-Golzwarden nur Nachts.

Fahrräder und Fußgänger dürfen den Tunnel nicht benutzen. Sie können aber tagsüber mittels Omni-  und nachts gern mit vorbestelltem Taxibus passieren.

Zur Zeit ist der Verkehr durch den Tunnel noch überschaubar. Er wird an die Autobahn 20 angebunden werden, sollte sie jemals fertig gestellt werden. Habe noch ein wenig Hoffnung, das sich der Bau (BER)-zögert!

Hier ein kleines Filmchen von mir, gespeichert auf meinem Youtube-Kanal.

 

6 comments to “Der Fährentöter”
6 comments to “Der Fährentöter”
    • Was den Scheibenwischer betrifft, habe ich nur den Beweis angetreten, das ein Regensensor nicht ohne die Hilfe von HerrnTaxifahrer auskommt.

      Intervall hätte auch gereicht, so heftig plätscherte das Schwitzwasser nun auch nicht von der Decke!

      In Echt! 😉

  1. Tja,
    so werden dann gleich wieder Fussgänger und Fahrradfahrer von der Querung ausgenommen oder dürfen teuer blechen. Tsts, wie ungebührlich.

    Regensensor? Hab da keinen Regen gesehen, nur einen Wischer, der wohl wischen wollte (weil es der HerrTaxifahrer wollte?). Außerdem ist das bestimmt alles nur Fake – du hast uns lediglich in deinen Keller mitgenommen, bist im Kreis gelaufen, hast uns dann wieder auf die straße begleitet. Und dann alles viel schneller abgespielt hier. 😉

    • Orrrrr, hast mich erwischt. Eigentlich wollte ich dir meinen kleinen Hasen zeigen, aber da war nur noch dieser doofe Tunnel im Basement!

  2. So 2-3 mal im Jahr komm ich in deine Gegend um in BHV ein Eishockeyspiel zu besuchen. Letztes Jahr schickte uns das Navi zwecks Stauumfahrung das erste Mal durch den Tunnel.Ich fand’s sehr spannend auch wenn ich dem Navi die -40 „Höhenmeter“ nicht abnahm. Meiner Frau war die Röhre jedoch ziemlich suspekt und ich erhielt strengste Anweisung, auf dem Heimweg Richtung Ruhrpott doch bitte ausschließlich die Autobahnen zu benützen. Dem leistet man natürlich Folge.

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