‚Sch brauch Zirr-retten

Übersetzung:

Kunde:

Ich hab schlimm Corona und benötige dringend eine Schachtel Camel. Aber ich habe nur € 3,00, den Rest möchte ich mit Paypal zahlen!

Ich:

Nee, geht nicht, wegen Rückbuchung und so weiter!

Er:

Moment ich ruf gleich wieder durch. Was kostet das denn?

Ich:

€ 15,00 über den Daumen.

Er:

Hallo ich bin’s wieder. Habe meinen Nachbarn geweckt, der hat mir was geliehen. Ich lege das Geld vor die Tür!

Ich: Jo, die Kippen trudeln Dreiviertel Elf bei ihnen ein.

Er: Danke! Du hast mein Leben gerettet!

Ich:

Man tut was man kann!

Ende

#Taxi #öpnv #Vermummungsgebot aufgehoben

Moin!

Ehrlich jetzt.

Schließlich darf man sich ja freiwillig weiter schützen.

„Denkste!“

Da das fahren mit Maske einer Ausnahmegenehmigung bedurfte, ist das jetzt wieder verboten.

Für den Ottonormalfahrer will ich das noch gelten lassen, denn der Fahrer soll auf Blitzerfotos identifiziert und zur Kasse gebeten werden. Aber warum auch für Taxifahrer? Schließlich wird seine Anwesenheit im Taxi mehrfach dokumentiert. Er führt eine Tourenliste mit Datum und Fahrstrecke. Auch das Taxameter und seine Vermittlungssoftware kann als Beweis dienen.

Ich habe mich so an die Maske gewöhnt, das ich sie bei manchen müffelnden Fahrgästen gerne weiterhin tragen möchte. Also, bitte liebe Leute in der Landesregierung, gönnt mir diesen Luxus weiterhin.

Und soll ja angeblich gegen verschiebe Krankheiten schützen!

In diesem Sinne weiterhin Gute Fahrt!

#Arschfax

Ihr kennt das ja, wenn einer seine Kleidung nicht in Ordnung hat und  über dem Hinterteil oder am Hals so ein Etikett mit der Kleidergröße oder der Waschanleitung rausguckt!

Das war es aber nicht, nicht genau.

Als der Kollege  auf dem Weg aus unserem Aufenthaltsraum bei mir am Taxi vorbei lief, flatterte eine halbe Rolle Klopapier, abgewickelt, jedoch offensichtlich fest verbunden an seinem Hosenbund hinter ihm her.

Der Typ hat die Ruhe weg, ist dabei aber sehr cool und nett!

„Hey du, da ist ein Fax für dich gekommen, mehrere Seiten!“, rief ich hinterher.

„Moin HerrTaxifahrer! Wo kann ich das abholen?“

„Schau einmal hin, es kommt gerade rein, hinten, an deiner Hose!

Er schaute ungläubig, wagte trotzdem einen Blick. Ohne weitere Umschweife wickelte er das Papier zu einer kleinen Rolle auf. Sehr gewissenhaft, mit viel Zeit fürs Detail überprüfte er den Zustand.

„Nichts dran! Da ist wirklich nichts dran, HerrTaxifahrer!Ich schwöre!“, versuchte er mich zu beruhigen.

„Du, davon bin ich überzeugt! Weiterhin Gute Fahrt mein Großer!“

„Danke, dir auch!“

So verabschiedeten wir uns. Später zeigte ich immer wenn ich ihn traf mit dem Finger auf sein Hinterteil und er schaute erschrocken nach!

Das ist unser „Running Gag“ geworden!

Immer schön sauber bleiben! 😉

 

Abkürzung

Das Taxameter zeigte € 48,90 als wir in den Zielort Lunestedt einfuhren. Ich sagte dem Fahrgast, das wir „Da“ seien und er möge mir bitte seine Straße nennen.

Er schaute sich um und sagte, das wir schon zu weit gefahren seien, wir müßten umdrehen, er kenne eine Abkürzung. Sein Haus läge dort hinten, wo das Licht scheine, erklärte er mir den Weg durch den Wald. Der Straßenbelag wechselte von Teer auf Schotter, die Schlaglöcher in dem Weg wurden tiefer.

„Jetzt da entlang und auf die Bundesstraße, rechts herum!“

Gesagt, getan. Ich hatte die Innenbeleuchtung angeschaltet um vielleicht am Gesicht meines Fahrgastes ablesen zu können, wie weit es noch sein könnte. Am ehemaligen Zentrallager von „Aldi“ hielt ich.

„Tja, hier sind wir ganz falsch, aber jetzt weiß ich den Weg wieder!“, so mein Kunde.

Wir fuhren nun über Heerstedt um vom Nordosten nach Lunestedt hinein zu fahren.

„An der Volksbank links und dann die zweite Rechts!“, meinte mein Fahrgast.

„Hier waren wir doch eben fast schon gewesen, es fehlten nur 200 Meter!?“, erwiderte ich.

„Jetzt merk ich’s auch!“, so der FG

Das Taxameter hielt bei € 79,80. Wir einigten und auf € 85,00 und er entschuldigte sich für seine Dummheit.

P.S.: Ich hatte es früher schon einmal geschrieben. Die Leute hier im dünn besiedelten Cuxland sagen selten ihre Straße an, weil sie überzeugt sind das sich in ihrem Kuhdorf garantiert keiner außer ihnen zurecht finden könne!

#Hilfe #Grundsteuererklärung #frist #erbengemeinschaft

So!

Ich habe die Erklärungen für zwei Häuser schon vor Wochen abgegeben. Das waren Haus und Garten, alles ganz easy, weil Niedersachsen.

Aber!

Ich habe da zwei Grundstücke aus einer bzw. zwei Erbengemeinschaften, jeweils etwa 1000 qm Ackerland. Dafür habe ich ein einziges Aktenzeichen bekommen. Elster lässt mich nur ein Grundstück angeben. Lege ich für das zweite Grundstück eine eigene Anmeldung an, meckert es über das Aktenzeichen. Logisch.

Jetzt gibt es für beide Grundstücke unterschiedliche Teiler, weil einGrundstück durch 8 und das andere durch 7 Parteien geht. Von 8 Erben im aktuellen Grundbuchauszug leben nur noch 2. Eigentlich müsste ich jetzt die Nacherben eintragen, die haben aber keine Ansprüche eintragen lassen. Noch nicht. Oder die Wissen nichts von den Grundstücken, weil die im Testament vergessen wurden.

Beim zuständigen FA geht keiner ran. Schon seit dem Sommer  nicht. Ich verwalte die Grundstücke und zahle Steuern auf die Einnahmen. Satte 28,00 € bekomme ich als Pacht. Da zahle ich dann Einkommensteuern und natürlich Grundsteuer.

Die jährliche Grundsteuer für diese Flächen beträgt € 1,40! Einsvierzig! Und dafür muß ich jetzt so einen Aufriss veranstalten.

Ich werde jetzt noch einmal versuchen beim Finanzamt etwas zu erreichen. So funktioniert das jedenfalls nicht. Und das geht sehr vielen Erben in ländlichen Gebieten so. Die Behörden werden noch ordentlich kotzen, wenn die vielen unvollständigen Grundsteuer-Dingens eintrudeln.

Wahrscheinlich droht eine Verspätungsgebühr. Ich warte ab!

Steuerliche Grüße, HerrBesitzer

 

P.S. Wenn einer die Lösung hat, bitte melden! Ich backe dir einen Kuchen!

Navigation

Der Fahrgast sollte mir den Weg innerhalb seines Wohnortes beschreiben.

Dann betrug sich folgendes:

„Die nächste Rechts!“

Ich bóg nach rechts ab, wie mir geheissen.

„Nicht diese! Die Nächste hab ich doch gesagt, du Taxifahrer!“

Und das passiert sehr, sehr oft!

Politik: Hans-Georg Maaßen

Ich hatte bereits angedroht, das ich mich ab jetzt auch zu anderen Dingen außer dem Taxi fahren melden werde. Die Auswahl der Artikel spiegelt meinen Frust wieder, der sich teilweise tief in mein Herz einzubrennen versucht. Damit soll nun Schluß sein. Dieser Blog hat mir in guten und schlechten Zeiten geholfen, Dinge aufzuarbeiten und sie von meiner Seele zu schreiben. Und nun hat sich da einiges angestaut, da ballere ich jetzt einfach etwas raus, sobald ich Zeit habe es zu schreiben.

Seit geraumer Zeit verschwendet die CDU,welche seit meiner Kindheit (Kanzler Erhard, der mit der Zigarre) einer der Anker meiner Weltsicht war 😥 viel Energie auf das auszuschließende Mitglied Maaßen.

Der Mann hat seine Ämter beschädigt und beschreitet einen politischen Weg, der droht, unsere Demokratie zu zerstören. Nicht erst seit gestern!

Bitte, lieber Parteivorstand, zeigt solchen Menschen bitte einmal die kalte Schulter und sorgt für ein schnelles Ende seiner Mitgliedschaft. Gründe gibt es nach meiner Auffassung schon genug. Maaßen nutzt seine Popularität so lange aus, wie die CDU es zuläßt. Er lacht sich doch kaputt über all die Ankündigungen zu seiner Person.

„Werft ihn raus!“

„Sofort!“

Wie sonst sollen eure Wähler wissen, das sie euch noch Vertrauen/wählen können?

 

Ü 70 und die Stufe

Moin!

Das Paar hat beim lokalen Griechen etwas zu tief ins Glas geschaut und das finde ich gar nicht so schlimm. Immer hin lebt man nicht ewig und die Feste wollen gefeiert werden wie sie kommen.

Jedoch sollte ein jeder in Betracht ziehen, das der Alkohol des Ouzo in gehobenem Alter etwas mehr „knallt“, als in der guten Alten Zeit!

Das erwogen meine Fahrgäste offensichtlich nicht, bevor sie das Gebräu aus Schnaps, Anis und Fenchel in sich hinein taten. Er stolperte auf der letzten Stufe beim heraustreten aus dem Restaurant,  krachte nach einem kurzen Spurt in Schräglage ungebremst auf das liebevoll in Mustern ausgelegte Pflaster. Sein Schädel quittierte das Ende des Falles mit einem weithin hörbaren typischen Geräusch für so etwas. Wie sich das aufklatschen anhörte, überlasse ich eurer Fantasie. Ihr kennt das doch, wenn der Metzger am Tresen mit einem Beil den dicken Markknochen zerteilt!? Nech?

Seine Partnerin hatte derweil im Taxi Platz genommen und schaute unbewegt auf das, was da regungslos am Boden lag, schüttelte den Kopf.

„Alles Gut! Mir geht’s Gut!“, stönte der Herr als er sich endlich mit meiner und der Hilfe einer anderen Person langsam aufrichtete. Er benötige nichts, man solle ihn lassen. Das etwas Blut aus einem Ohr lief tat er damit ab, das das ja wohl nicht sein erstes Mal gewesen sei und es ihn nicht weiter störe. Ein Krankenhausbesuch sei nicht erwünscht, sogar absolut unnötig. Wir sollen uns nicht so anstellen!

Mir blieb nach einer ruhigen Fahrt mit einem stattlichen Trinkgeld nur noch übrig „Gute Besserung!“ zu wünschen.