Kubanische Zigarren, Yeaaaah…

…waren es dann doch nicht.

Eine Fabrik in Loxstedt hat öfter Mitarbeiter aus Malaysia für Schulungszwecke zu Gast.
Die wohnen dann in einem Hotel in Bremerhaven und wir schaukeln sie dann zwischen Arbeit, Dönerladen und Hotel hin und her.
Heute war der letzte Tag und es ging zum Flughafen nach Bremen.
Am Airport zelebrierten die Drei dann unseren Abschied mit mehreren Verbeugungen und wohlwollendem Getuschel. Der Anführer forderte Nummer 2 auf, mir etwas aus einer Einkaufstüte auszuhändigen.
Ich konnte sehen, wie seine Hand in dem Behältnis rührte, schnappte, verlor usw. Endlich zog er seine Prall gefüllte Faust hervor und gab mir 6 10er Packungen Zigaretten, nicht ohne noch einen höfischen Knicks zu vollführen.
Schon vollkommen hibbelig von dem Getue bedankte ich mich vergleichsweise läppisch und winkte ihnen zum Schluss hinterher.

Außen Hui!!!!!!

Außen Hui!!!!!!

Diese Geschichte ist noch aus meiner Zeit als aktiver Raucher. So dauerte es gut 2 Sekunden das Siegel der Kippen zu brechen und Eine anzustecken.

Leute, ich habe schon so einiges an eigentümlichen Tabakwaren oder Tabakersatz durchgezogen. Aber dieses fürchterliche Kraut schien durch und durch mit Chanel Nummer 5 getränkt zu sein. Ich habe noch nie einen so grauenvollen Geschmack im Mund und so sandiges Kratzen im Hals gehabt. Nach nur einem Zug flog die Packung aus dem Fenster.

Ich überlegte kurz, wo ich den Rest entsorgen soll, da fiel mir ein, den Kollegen, die auch schon die Asiaten gefahren hatten, etwas abzugeben. Und so bekamen $grießgram und $nuschler auch ihr Fett weg.

„Hihihihihihi!“

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