Schlechte Nachrichten

Es ist schon vor 3 Jahren geschehen. Auf dem Weg zur Gaststätte Büttelmann in Wollingst passierte ich aus Beverstedt kommend den Ortsausgang Osterndorf. Hinter dem Schild folgt eine Kurvenkombination die sich auch mit 70 km/h gut meistern lässt. Am rechten Fahrbahnrand sah ich Warnblinklichter, während ich mich bremsend näherte, bemerkte ich das die Lichter auf dem Kopf standen und zu einem roten Kleinwagen gehörten!
Ich schaltete meine auch ein, setze etwas zurück um die Stelle zu sichern und auszuleuchten. Auf dem Weg zum Unfallwagen kam mir ein Ehepaar entgegen. Sie hatten den Unfall zuerst entdeckt.
„Bitte sehen sie nicht hin, es gibt nichts mehr für uns zu tun!“, sagte die Frau beschwichtigend zu mir.

Als ich dennoch voran ging, hielt sie mich fest und flüsterte:
„Der Kopf ist nicht mehr da….“

Ich erkundigte mich, ob schon der Notruf abgesetzt war und fuhr weiter.

Hier war gerade ein Mensch gestorben.Mit dem Auto aus der Kurve gegen einen Baum geschleudert!

Ich denke bei jeder Tour an dieser Stelle an die junge Frau.

In der Zeitung konnte ich später lesen, das die Rettungskräfte ein Handy im Fussraum gefunden hatten. Eine Nachricht war noch nicht ganz fertig geschrieben……..

2 comments to “Schlechte Nachrichten”
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  1. So weit würde ich nicht gehen. Natürlich ist das selbstgemachtes, ähhh, „Leid“ (und es wird ja mit Sicherheit genügend Verwandte/Freunde geben, die von diesem Unfall betroffen waren). Stell dir vor, du wärst die Person, an die die SMS gehen sollte. Ein Freund von mir ist mal in einen Graben gefahren, und hat es knapp überlebt. Passiert ist es auf freier Strecke, kaum Verkehr, gute Sicht, keine Kurve. Im Fussraum lag eine abgebrannte Zigarette, und es ist möglich, dass die ihn entscheidend abgelenkt hat.

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